{Rezension} Hüter der fünf Leben

Hüter der fünf Leben

Review

Info

Titel: Hüter der fünf Leben
Autor: Nica Stevens
Verlag: Carlsen
Seitenanzahl: 282
Preis: 11,99 €
ISBN: 978-3-551-31604-2
Erschienen am 24.März 2017

Inhalt

Vivien verbringt zwei Wochen bei Ihrem Vater. Ihr Großvater ist keinesfalls begeistert davon, lässt sie aber gehen. Vivien freut sich, endlich raus aus Vancouver zu kommen und zurück in die Natur zu finden. Ein drei Tage Tripp in den Nationalpark ist geplant, da ihr Vater und sein Kollege Dave Proben der dortigen Seeen sammeln müssen. Doch ihr Vater wird kurzfristig Krank und so geht Sie alleine mit seinem Kollegen in die Wildnis. Zu Ihrer Überraschung kommt Dave’s Sohn Liam, ihr bester Freund aus Kindheitstagen, mit auf die Reise. Nach lange Zeit trifft sie ihn wieder und kommt ihm in dieser kurzen Zeit näher, als sie je für möglich gehalten hätte. 

Cover

Das Buch hat ein sehr ansprechendes Cover, wie ich finde. Für den Kauf des Buchs war auch tatsächlich das Cover ausschlaggebend. 

Es ist sehr auffällig und sticht mit dem Zeichen in der Mitte, dem Mal der Hüter, richtig aus der Menge hervor. 

Das Cover wirkt durch die Farben und Abbildungen mystisch, geheimnisvoll und spiegelt die Stimmung des Buchs sehr schön wieder. 

Schreibstil

Der Schreibstil der Autorin war in meinen Augen nichts besonderes. Sie hat leicht verständlich und anschaulich geschrieben. 

Es lässt sich auch flüssig lesen, dennoch muss ich sagen, dass der Stil nicht Besonders war. Nicht besonders fesselnd, aber auch nicht langweilig. Alles in allem ganz solide. 

»Campell ist nicht annähernd der Mann, für den du ihn hältst«
Taylor
Seite 194

Autor

Nica Stevens, geb. 1976, ist Mutter von zwei Söhnen und lebt mit ihrer Familie in Deutschland. Schon als junges Mädchen war sie von Büchern fasziniert und begann schließlich, ihre eigenen Geschichten aufzuschreiben. Ihr Debüt „Verwandte Seelen“ wurde auf Anhieb zum Bestseller. Seitdem lebt Nica ihren Traum und widmet sich hauptberuflich dem Schreiben von Liebesromanen. Für sie gibt es nichts Schöneres, als ihren Lesern den Alltag vergessen zu lassen.

Quelle: Drachenmond-Verlag

Meine Meinung

Das Buch hatte einen schönen, spannenden Prolog, der einen Neugierig machte. Der Einstieg in die Story begann mit einem Zeitsprung von 18 Jahren. Man lernt schnell die junge Protagonistin kennen, die bei ihrem Großvater aufgewachsen war. Trotz dass ihr an wirklich nichts fehlte, da ihr Großvater stinkreich war, war sie doch sehr bodenständig geblieben. Das machte sie sehr sympathisch. Sie wollte lieber bei Ihrem Vater, in einem einfachen Haus im Nationalpark von Kanada leben, als in der riesigen Villa in Vancouver.

Die Geschichte schritt dann schon rasch voran und bereits nach wenigen Seiten, erfuhr Vivien von dem großen Geheimnis, dass im Klappentext angepriesen wurde. Leider wurde dieses meiner Meinung nach, einfach zu unspektakulär enthüllt. Es fehlte einfach das Geheimnisvolle. Auch nicht so schön, fand ich die Reaktionen von Liam und seinem Adoptivvater, als Vivien das Geheimnis entdeckt hat, dass kam alles etwas kindisch rüber.

Das ständige hin und her, erst auf Abstand und dann plötzlich will er doch ihre Nähe sein, zwischen Liam und Vivien fand ich ebenfalls anstrengend zu lesen. Das ganze hätte man viel schöner Umsetzen können.

Er zwinkerte Leslie zu und stützte sich lässig mit einem Arm auf meiner Schulter auf.

Diese Szene von Seite 191 ist mir ganz besonders im Kopf geblieben. Dieses Verhalten von Liam, war komplett gegensätzlich dazu, wie der Protagonist zuvor geschildert wurde. Das fand ich einfach unpassend.

Dennoch muss ich sagen, trotz seiner Schwächen hatte ich das Buch schnell beendet. Die Autorin hat es geschafft mich einfach in Ihre Geschichte zu ziehen und mich neugierig gemacht, wie die Story verläuft. 

Ich kann das Buch jetzt nicht als super schlecht bezeichnen, aber richtig umgehauen hat es mich auch nicht. Am besten ihr macht euch das selbst ein Bild. 

Bewertung

3/5

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